So entsteht ein Turnbeutel von KETTU

Jeansstoff, Leder, Druckknöpfe und viele Meter Garn.

In unserm MUUTEN Jeans Turnbeutel steckt eine ganze menge Arbeit. Die richtige Auswahl der Stoffe ist uns wichtig, aber ein KETTU Turnbeutel erhält seinen unverwechselbares Aussehen durch seine Details. 

Schon Strauss erkannte damals das die Leute im Goldgräberrausch einen strapazierfähigen Stoff brauchten der im harten Alltag so einiges aushält. Mit unserem Jeans Turnbeutel knüpfen wir an dieser Tradition an. 

 

Lange zeit habe ich mir als Designer Gedanken über das Finish dieses Models gemacht. Als mir plötzlich das braune Leder ins Auge stach, stand die Entscheidung fest. Riemen aus Leder sollten sein Aussehen prägen.

 

Die ersten Versuche Leder  in unser Produkt zu integrieren entpuppten sich als große Herausforderung. Leder ist ein edles aber auch anspruchsvolles Material. Es verzeiht einem nicht den kleinsten Fehler.

 

Mit etwas Übung und Konzentration lassen sich aber schon bald die ersten Ergebnisse sehen. Beim nähen von Leder solltest du unbedingt eine spezielle Ledernadel verwenden. Achte darauf das deine Nähmaschine dieses feste Material auch durchstechen kann. Somit ersparst du dir eine menge Frust vor unschönen Überraschungen. Ich verwende für unsere Riemen ein gegerbtes Rindsleder das wir aus einer Lokalen Polsterei beziehen. Es sind 2-3mm starke Reststücke die für Ihre zwecke nicht weiterverarbeitet werden können. Sollte dein Leder zu weich sein kann man es in einem speziellen Wärmeverfahren härter machen. Hierbei wird die Molekularstruktur des Leders verändern. Es gibt unzählige Videos auf YouTube die du dir vorher anschauen solltest.

Es gibt aber auch schöne Lederimitate in Form von Kunstleder. Mit diesem kann man seine Taschen auch wunderbar aufwerten. Zudem ist es eine Vegane Variante mit der auch jede handelsübliche Nähmaschine keine Probleme beim nähen hat. Wenn du nun Lust bekommen hast dich auch einmal an Leder zu versuchen dann wünsche ich Dir viel Spaß dabei und ein gutes Gelingen. 

 

Euer Maik

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